Hab mich für morgen Mittag mit meiner Freundin A. zu einem Spaziergang durch die Einkaufsmeile der Kreisstadt verabredet.
Da wir jedoch beide beim Anblick unseres Kontoauszuges nicht gerade in Freudengesänge ausbrechen, wollen wir nur bummeln und nichts kaufen. Jawohl, wir werden standhaft sein, uns selbst quälen und nichts, aber auch gar nichts kaufen.
Nein, überhaupt nichts. Nichts. Nada. Niente. Nothing.
Okay, vielleicht ein Eis.
Wenn das mal gutgeht ...
Notiz an mich: unbedingt die bereits überstrapazierte Kreditkarte aus dem Portemonnaie nehmen!!!!!
SingleMama - 2006.06.16, 18:42
Alltäglicher Wahnsinn
... heute Morgen vor der Haustür einen Glückscent gefunden (vermutlich habe ich ihn dort selbst verloren, aber egal - der Glaube versetzt bekanntlich Berge) und er hat gewirkt:
~ heute Morgen direkt vor der Praxis meines Arztes einen der sehr raren Parkplätze gefunden
~ beim Arzt direkt dran gekommen und nicht warten müssen
~ heute Mittag noch den einzigen Parkplatz erwischt, für den man eine Parkscheibe braucht und keinen Parkschein bezahlen muss
~ beim Frisör nach 10 Minuten schon wieder raus gewesen, endlich so geschnitten, wie ich es gerne hätte und ohne, daß mir unnötig am Kopf rumgefummelt werden musste. Bezahlen musste ich auch nix.
~ in der Stadt ein paar schöne und günstige Kleider für die Kleine gefunden, die nur noch in ihrer Größe vorhanden waren
~ beim Nachhausekommen festgestellt, daß ich die Hälfte des mir geschuldeten Geldes erhalten habe
Um das Glück jetzt so richtig auszureizen, habe ich einen Lottoschein ausgefüllt. Sollte ich nicht gewinnen, liegt es vermutlich nur daran, daß es nicht zählt, am Glückstag die Zahlen anzukreuzen.
Sollte ich jedoch den Jackpot abräumen, dann befinde ich mich ab Sonntag auf dem Weg in die Karibik und nehme mein größtes Glück mit.
SingleMama - 2006.06.16, 15:29
Alltäglicher Wahnsinn
Soeben auf einem Transporter für Dixie-Toiletten gelesen:
HABI-KLO MACHT DEN POPO FROH
SingleMama - 2006.06.16, 14:45
Amüsantes
Okay, ich gebs zu: wenn ein Adjektiv auf mich nicht zutrifft, dann ist es spontan.
Über nahezu alles und jedes muss ich erst stundenlang nachgrübeln, bevor ich eine endgültige Entscheidung treffe - die ich danach noch zweimal über den Haufen werfe:
Läd man mich morgens zu einer gemeinsamen Aktivität am Abend ein, erhält man erst nach einer Stunde von mir eine definitive Zu- oder Absage.
Fragt man mich am Abend, ob wir nicht statt zu kochen einfach essen gehen sollen, überlege ich lange, ob ich nicht doch lieber aus den kärglichen Resten noch eine Mahlzeit zaubern soll.
Sitzt man mit mir im Restaurant, studiere ich stundenlang die Speisekarte, wähle aus, verwerfe wieder, frage nach was der andere isst, brauche mindestens eine Zigarettenlänge bevor ich drei Gerichte in die engere Wahl nehme, während sich vor Hunger der Bauch meiner Begleitung schon ödematös aufbläht. Kommt dann der Kellner, bestelle ich etwas ganz anderes.
Mit mir kurzfristig einen Wochenendtrip planen zu wollen, würde vermutlich damit enden, daß das Wochenende längst vorbei ist, bevor ich mich entschieden habe.
Einziger Ausweg: man lasse mir möglichst nie die Wahl, sondern stelle mich vor vollendete Entscheidungen. Damit kann ich gut leben und füge mich brav ins Unvermeidliche.
Manchmal jedoch bin ich selbst von mir überrascht und entscheide ganz spontan innerhalb weniger Minuten. Überraschend ist es deshalb, weil es sich dann meist um wichtige Entscheidungen handelt, die andere wieder lange vor sich hin schieben würden.
Man muss ganz einfach nur Prioritäten setzen.
SingleMama - 2006.06.16, 11:25
Alltäglicher Wahnsinn
... doch die Zeit vergeht ...
Sommer 2001
Sommer 2006
Ja, ich vermisse mein Kind
doch schon wieder ;o)
SingleMama - 2006.06.16, 10:54
Kindereien
Vor beinahe einem Jahr verliebte ich mich. Unmerklich nur, selbst wollte ich es lange Zeit nicht wahrhaben. Denn worin hatte ich mich verliebt? In ein Bild, in geschriebene Worte, Zeilen und Absätze, in eine Person, der ich nie begegnet und deren Leben, Art und Charakter mir völlig fremd waren.
Mein von D. tief verletztes und mit Narben übersätes Herz reagierte mit Panik und Angst auf diese Erkenntnis. Die Angst, möglicherweise wieder so verletzt zu werden, war übermächtig, ließ mich vorsichtig werden und recht nüchtern die Sache angehen. Ein leises Ertasten des Terrains ließ mir keine Hoffnung auf Gegenliebe, meine in Normalität verpackten Gefühlsäußerungen erfuhren nicht die leiseste Erwiderung.
Tief traurig zog ich mich immer weiter zurück, verschloss mein sich zaghaft geöffnetes und nun mit weiteren Narben versehenes Herz wieder völlig und fügte zum besseren Schutz noch einen weiteren Panzer hinzu, den ich eigentlich nie wieder öffnen wollte.
SingleMama - 2006.06.15, 16:43
Seelenleben
Von Natur aus bin ich ein eher stiller und zurückgezogener, teilweise sogar sehr distanzierter Mensch. Undenkbar für mich, in einen Raum voller fremder Menschen zu kommen und sich direkt am Geschehen zu beteiligen. Eher geselle ich mich unauffällig an den Rand der Runde, bilde mir einen ersten Eindruck aller Anwesenden und picke mir mit Bedacht die heraus, von denen ich das Gefühl habe, wir könnten - egal auf welche Weise - harmonieren. Ob mir jemand sympathisch ist, stelle ich meist innerhalb der ersten Minute fest.
Dabei können dies ganz unterschiedliche Typen Mensch sein: einerseits die ganz Stillen, deren seltene Äußerungen jedoch ein großes Potential an Wortwitz offenbaren. Andererseits auch die ganz lauten, schrillen Typen, die trotzdem ein gewisses Maß an Intelligenz an den Tag legen und deren Gegensätzlichkeit zu mir mich magisch anzieht und meine ansonsten ruhige Art herausfordert.
Mein erster Eindruck trügt mich nur selten und hilft mir, den Menschen, bei denen mir von Anfang an bewusst ist, daß keinerlei gemeinsame Basis besteht, völlig aus dem Weg zu gehen. Mehr als Höflichkeit bringe ich ihnen nicht entgegen, was mir jedoch oft den Ruf einbringt, arrogant und überheblich zu sein. Aber sinnloser Smalltalk jedweder Art ermüdet mich und erscheint mir als wenig sinnvoll.
Aus diesem Grund schließe ich nur sehr schwer Freundschaften. Selbst meinen Bekanntenkreis reduziere ich auf ein übersichtliches Mindestmaß. Auch echte Freunde besitze ich nur sehr wenige. Doch bei meinen beiden besten Freundinnen fühle ich mich aus verschiedensten Gründen unheimlich wohl.
Da ist einerseits A.: genau wie ich ein eher stiller und vorsichtiger Typ. Unsere Treffen beginnen meist ruhig und gelassen, wir plänkeln ein wenig herum und sitzen dann urplötzlich in den ernsten Theman, die wir von allen Seiten beleuchten und zu entwirren versuchen. Hat sich dadurch eine gewissen Anspannung oder Traurigkeit in uns breitgemacht, müssen wir diese spontan wieder loswerden. Gehen wir dann auf die Rolle, drehen wir beiden Stillen so richtig auf und sind praktisch nicht wiederzuerkennen. Uns beiden tut der Wechsel ins lebhafte Fach enorm gut, wissen wir doch, daß wir innerhalb kürzester Zeit wieder zur Normalität zurückkommen.
Andererseits G.: schrill, laut, ordinär, gekleidet in Lack und Leder, immer darauf aus, die Umwelt zu schockieren. Ob wir nun ein lockeres oder ein ernstes Thema besprechen, ein Unterschied ist dabei kaum zu erkennen. Mit ihr zusammen gehe ich innerhalb weniger Sekunden von 0 auf 100, passe mich ihrer Art ein wenig an, lasse die Schlampe raushängen - auch eine Seite an mir, die mir hin und wieder gefällt.
Doch manchmal bin ich mir selbst gut genug, genieße ich Stille und Ruhe, froh, kein Wort reden zu müssen. Dann bin ich mir einfach selbst am sympathischsten.
SingleMama - 2006.06.15, 12:49
Seelenleben
beim
Xchen entdeckt
Ist aktiv und ist bereit, Herausforderungen anzupacken. Will sich aber auf keine Risiken einlassen. Will das Ziel durch eine regelmäßige Aktivität erreichen. Ist auch fähig, sich zu entspannen und Eindrücke empfindsam aufzunehmen. Durch die Fähigkeit zu einer ausgeglichenen Regelmäßigkeit und zum Wechsel zwischen Aktivität und Erholung werden Übertreibungen und Erschöpfung vermieden.
Möchte gegenüber dem als Partner wichtigen Menschen kein Gefühl der Distanz aufkommen lassen und alles vermeiden, was zur eigenen Isoliertheit führt oder ein Gefühl von Einsamkeit bewirkt. Möchte in dem geliebten Menschen oder in der eigenen Aufgabe und Tätigkeit mit inniger Begeisterung und voller Engagiertheit ganz aufgehen. Empfindet den geliebten Menschen oder die Aufgabe als dominierenden Lebensinhalt. Findet darin eine sinnvolle Befriedigung und Erfüllung.
Würd sagen, es passt.
Auch mal testen?
SingleMama - 2006.06.15, 00:07
Stiftung Warentest
A Groovy Kind of Love
When I'm feeling blue
All I have to do
Is take a look at you
Then I'm not so blue
When you're close to me
I can feel you heart beat
I can hear you breathing
In my ear
Wouldn't you agree?
Baby, you and me
got a groovy kind of love
Any time you want to
You can turn me on to
Anything you want to
Any time at all
When I kiss your lips
Ooh, I start to shiver
Can't control the quivering inside
Wouldn't you agree?
Baby, you and me
got a groovy kind of love
When I'm feeling blue
All I have to do
Is take a look at you
Then I'm not so blue
When I'm in your arms
Nothing seems to matter
My whole world can shatter
I don't care
Wouldn't you agree?
Baby, you and me
got a groovy kind of love
We got a groovy kind of love
We got a groovy kind of love
We got a groovy kind of love
Phil Collins
SingleMama - 2006.06.14, 23:43
Musikalisches
Stößchen!
SingleMama - 2006.06.14, 22:05
Alltäglicher Wahnsinn
... die gleiche Erinnerung an den Herrn Ex, der angeblich schon laaaaange überwiesen hat.
Dazu noch weiteres Feilschen um Rechnungen, die die Firma betreffen, aber noch von meinem Konto abgebucht werden - unzählige Domains, die mir gehören, ich zu kündigen gedenke, er kann sich nicht entscheiden, welche er davon haben will oder nicht. Prima, ich bezahl es ja noch immer alles.
Aufrechnen von dies hab ich bezahlt, jenes hat er bezahlt - na warte, wenn die Abrechnung vom Finanzamt kommt ... ich wette, dann sehe ich keinen einzigen Cent.
Ja, ich weiß, ich bins ja selbst schuld - aber mir fehlte gerade ein Grund zum jammern und jetzt hab ich endlich einen gefunden.
SingleMama - 2006.06.14, 12:24
Alltäglicher Wahnsinn