Dienstag, 13. Juni 2006

Lückentext

Manchmal fehlen mir einfach die ... (Männer/Worte/Mäuse), um zu ... (kaufen/beschreiben/erleben), was mich wirklich ... (anmacht/geil macht/bewegt).

Momentan wäre mir nach ... (Ruhe/einem Lottogewinn/wildem geilen hemmungslosen Sex), weil mich diese ... (enthaltsamen/finanzschwachen/anstrengenden) Tage doch etwas ... (genervt/mitgenommen/frustriert) haben.

Doch bald ist auch das vorbei, dann habe ich endlich wieder ... (Ruhe vor dem Finanzamt/Urlaub/Sex) und alle können mich mal so richtig ... (in Ruhe lassen/gern haben/am Arsch lecken).
Alltäglicher Wahnsinn

Muss das sein?

Warum? Warum nur? Vor zwei Wochen noch habe ich die Heizung angedreht und heute weiß ich mich vor lauter Hitze nicht mehr zu lassen.

Angeblich liegen wir doch in gemäßigten Regionen, wo bleiben dann bitte die gemäßigten Temperaturen?

Sonne? Find ich prima.
Warm? Find ich auch prima, aber max. 25° C. Alles was darüber ist, ist mir zuwider.

In der Mittagspause schnellen Schrittes langsam und gemütlich die gefühlten 5 km (bei 30° im Schatten fühlen sich per Pedes zurückgelegte Entfernungen einfach 10 mal weiter an) in die Innenstadt geschlufft, ins nächste Eiscafé eingefallen und zwei Kugeln Joghurteis für 1 € (in meiner Kinderzeit kostete die kleine Kugel noch 10 Pfennig) erstanden. So schnell wie das Eis jedoch zu schmilzen anfing, konnte ich gar nicht lutschen.

Jetzt sitze ich hier wieder in meiner Sauna, der Ventilator brummt ohne Unterlass und ich habe nur einen Wunsch:

Ich möchte ein Eisbär sein ...
Alltäglicher Wahnsinn

Leck mich!

Herr Waschsalon ruft und ich folge willig

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Obwohl - es gibt schon schöneres an mir ...
Alltäglicher Wahnsinn

Montag, 12. Juni 2006

Massives Schlafbedürfnis

macht sich bei mir bemerkbar.

Nach einem reichlich stressigen Feierabend mit meiner heute tobsüchtig gestimmten Tochter, viel Schreierei, die uns beiden nichts brachte, noch ganz viel Reden und dabei Zusammenkuscheln was schließlich in freiwilligem Zubettgehen der kleinen Motte um sechs Uhr endete, habe ich mich auf dem Sofa zusammengerollt und bin prompt eingeschlafen.

Erwacht bin ich erst irgendwann nach zehn, habe mich vom Sofa gerollt und mühsam den langen Weg nach oben angetreten. Bleierne Hitze in der ersten Etage macht mich jedoch auch nicht viel wacher.

Und deshalb werde ich heute auch mal - für meine Verhältnisse - früh zu Bett gehen und ein wenig Schlaf nachholen.
Alltäglicher Wahnsinn

Einzig und alleine ...

die Aussicht darauf, daß diese Woche nur noch zwei Arbeitstage und den Rest von heute hat, hält mich noch einigermaßen aufrecht.

Und wenn dann die neue Woche anbricht, werde ich die verbleibenden Arbeitstage bis zum Urlaub zählen - jawoll (aktuell noch 22 und der Rest von heute).

Merkt man eigentlich sehr, daß ich im Moment keinen Bock auf diesen Job habe?
Kollegiales

Sonntag, 11. Juni 2006

ÖPNV

Ich lebe hier auf einem Dorf. Und das ist gut so.

Der Öffentliche Personennahverkehr ist hier sehr unterentwickelt. Und wie ich heute mal wieder feststellen konnte, ist auch dies gut so.

Da fahre ich einmal im Jahr mit der Bahn in die große Stadt und wieder zurück und dann bleibt der Zug liegen. Na toll. Die Türen schlossen nicht. Die Klimaanlage war auch ausgefallen. Dazu ein Kind, das hundemüde war und plötzlich auf die Toilette musste.

Im ganzen Zug herum gelaufen, die Toiletten waren jedoch alle außer Betrieb. Einzige Möglichkeit: weil der Zug wegen einer defekten Tür eh auf unbestimmte Zeit an einem Wald- und Wiesenbahnhof zum Stehen gekommen war, raus auf den Bahnsteig, eine Frau klemmte sich netterweise in die Tür, das Kind auf dem Grünstreifen abhalten und dann wieder rein in den Zug, der just in diesem Moment wieder weiterfuhr.

Als sehr unangenehm erwies sich jedoch auf der gesamten Weiterfahrt, daß durch diese Aktion mein linker Fuß ein wenig durchnässt war.
Alltäglicher Wahnsinn

2 Jahre

Mein liebes Sternenkind,

vor 2 Jahren musste ich Dich gehen lassen. Es tut mir noch immer unendlich leid. Nicht so sehr, daß ich diesen Schritt tun musste, sondern daß es überhaupt so weit kommen konnte.

Zu gerne hätte ich Dir Dein Leben geschenkt. Aber in der damaligen Situation hätte es uns alle in die Auswegslosigkeit geführt.

Die Entscheidung war richtig, doch der Weg war so schwer und ist es auch heute noch. Mit den Konsequenzen meiner Verantwortungslosigkeit werde ich wohl immer leben müssen.

Irgendwann, in einigen Jahren, wenn ich Deinem Weg folgen werde, werden wir wieder vereint sein. Und bis dahin bleib der kleine Schutzengel für Deine große Schwester.

Bitte verzeih mir. Ich habe es nicht gewollt.
Vorleben

Mein täglicher K(r)ampf

Es gibt im Leben nur eine Sünde, und die ist: den Mut zu verlieren. (Johannes Mario Simmel)



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Alles Gute für dich!
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