Samstag, 10. Juni 2006

Erfreulich

Meine Eltern riefen soeben an, um mir mitzuteilen, daß mein Receiver wieder funktioniert. Fein, fein, fein.

Sie bringen ihn mir am nächsten Donnerstag vorbei und nehmen bei dieser Gelegenheit direkt die Motte mit. Nochmal fein, fein, fein.

Das Wochenende drauf ist sie dann bei ihrem Vater. Wieder fein, fein, fein.

Bevor hier der Eindruck entsteht, daß ich meine Tochter nicht gerne um mich hätte: dem ist absolut nicht so. Aber die Ruhe, wenn sie nicht da ist, ist durchaus nicht zu verachten ;o)
Alltäglicher Wahnsinn

Summer meets Winter

Meine Motte paradiert durchs Haus bekleidet mit einem rückenfreien Sommerkleid und farblich dazu passenden Winterstiefeln.

Für alle Eventualitäten gerüstet, würde ich sagen ...
Kindereien

Freitag, 9. Juni 2006

Gedanken vor 2 Jahren

Gebloggt am 9.6.04:
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Meine Entscheidung ist definitiv gefallen, ich sehe dem Termin am Freitag [11.6.04] - zwar nicht mit Freude - jedoch zuversichtlich entgegen. Eine Sterilisation werde ich NICHT vornehmen lassen, ich könnte mir zwar auch mit einem neuen Partner kein zweites Kind vorstellen, aber irgendwie würde ich mich nicht mehr vollständig fühlen, es ist schwer zu erklären ...

Ja, jeder Mensch hat ein Recht auf Leben! Also gilt das auch für MICH - auch ICH habe ein Recht auf ein Leben, daß ich mir wünsche und vorstelle. Zu lange habe ich mich geduckt, aus Angst und Bequemlichkeit, zu lange habe ich sämtliche Wünsche stets für andere Personen zurückgestellt. Jetzt will ICH MEIN Leben leben.

Ärzte würden z.B. in einer Krisensituation immer das Leben der schwangeren Mutter retten, das Leben des Ungeborenen kommt an zweiter Stelle. Auch wenn es jetzt überheblich und egoistisch klingt - für mich kommt mein Leben auch an erster Stelle.

Und dies soll ein Leben sein, wie ich es mir vorstelle: wenn ich wieder Vollzeit arbeiten gehe, verdiene ich nicht schlecht, kann - selbst wenn der Vater für meine Tochter keinen Unterhalt zahlen würde - uns sehr gut alleine durchbringen. Sicherlich sind dann keine großen Sprünge drin, aber für ein normales Leben mit kleinen Extras hin und wieder reicht es.

Übrigens, wenn ich dennoch auf mein Leben, wie ich es mir wünsche verzichten würde, öffentliche Hilfe und Gelder annehmen würde und das Kind bekommen würde, ich würde es sicherlich lieben. Ich kann ihm nicht die Schuld für seinen Vater geben. Ich habe es dann schließlich über 9 Monate lang in mir gehabt, würde es in ca. 4 Monaten spüren. Die Liebe zum Kind wächst bei jeder normalen Mutter mit der Schwangerschaft. Aus diesem Grund könnte ich mir nicht vorstellen, daß Kind danach zur Adoption freizugeben.

Abschließend: die Entscheidung ist gefällt, ich kann sehr gut damit leben, schon jetzt habe ich keine Albträume mehr, nur Angst vor dem eigentlichen Eingriff.

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Keine Bange, mir gehts gut. Ich bin lediglich nachdenklich, aber zerfleische mich nicht wieder selbst.
Vorleben

Warum eigentlich ...

müssen die Menschen aus ihren Herzen immer wieder eine Mördergrube machen? Warum spricht man nicht - wie Kinder es selbstverständlich tun - frei aus, was man empfindet?

Ist es Ignoranz?
Scham?
Die Angst, verletzt zu werden?

Doch was hat man eigentlich zu verlieren, außer seinem Gesicht? Und das verliert man auch nur kurzfristig.

Eigentlich kann man nur gewinnen ...
Seelenleben

Donnerstag, 8. Juni 2006

Herzensangelegenheiten

Es gibt Momente im Leben, da fragt man sich, ob alles richtig ist, was man gerade tut.

Im Laufe der Zeit trifft man auf so viele Menschen:
solche, die man von Anfang an nicht leiden kann,
solche, mit denen man eine lockere Bekanntschaft schließt,
solche, mit denen einen eine tiefe Freundschaft verbindet und
solche, an die man sein Herz hängt, denen man seine ganze Liebe schenken möchte.

Mein Herz habe ich früher oft verschenkt. Manchmal hatte ich Glück und konnte in dem anderen Herzen die gleichen Gefühle entdecken.

Oft musste ich nach einiger Zeit feststellen, daß unsere anfangs so heißen Flammen der Liebe mit der Zeit immer mehr niederbrannten und schließlich nur noch ein Aschenhaufen waren. Die Erkenntnis, daß die Liebe vorbei ist, tut weh.

Noch schmerzlicher ist es jedoch, zu lieben und keine Gegenliebe zu erfahren. Diese Erfahrung habe ich lange Jahre gemacht und bin seitdem vorsichtiger geworden, verschenke mein Herz nicht mehr so schnell.

Die Tatsache, daß ich es doch tat, machte mich verletzlich, verursachte mir Angst. Vielleicht war es ein Fehler, nie zuzugeben, wie es um mich stand, aus Furcht, keine Gefühle zurück zu erhalten. Denn dies schien mir klar zu sein, mit meinen Gefühlen stehe ich alleine da. Und deshalb legte ich meine rosarote Brille ab und nahm ich mir mein Herz Stück für Stück wieder zurück. Trotzdem tat und tut es noch immer weh.

Doch es gibt Menschen, die machen es einem leicht, ihnen ihr Herz zu geben, öffnen sie das eigene doch so weit, daß sie einem immer mehr die Angst nehmen und man sich wünscht, man hätte noch viel mehr Herzen, um sie an diese eine Person zu verschenken.

Wenn ich jetzt auf die vergangenen Wochen zurückschaue, dann weiß ich, daß diese Entscheidung richtig war. Mein Herz habe ich zwar wieder verloren, doch das, was ich dafür bekommen habe, macht mich jeden Tag aufs Neue unendlich glücklich.
Seelenleben

Mein täglicher K(r)ampf

Es gibt im Leben nur eine Sünde, und die ist: den Mut zu verlieren. (Johannes Mario Simmel)



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Sehr interessante Seite!
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