Samstag, 28. Januar 2006

Little People

Erwähnte ich bereits, daß ich nur 159 cm groß bin?

... und erwähnte ich auch, wie sehr es mich nervt, daß ich zum Beziehen des Hochbetts meiner Tochter eine Leiter benötige, die ich erst mühsam aus dem Keller heraufschleppen muss ...

Ich wäre gerne größer.
Geht nicht.
Jetzt lasse ich wenigstens die Leiter hier oben stehen ...
Alltäglicher Wahnsinn

Adios ...

Blind Date für heute abend habe ich gestrichen!

Ersatzlos!

Vollidiot!!! Glaubt der, ich spring direkt in die Kiste mit ihm?
Da mache ich mir lieber einen gemütlichen Fernsehabend ...
Liebe und andere Merkwürdigkeiten

Freitag, 27. Januar 2006

Heute abend

halte ich es mal so, wie die Schaafe es tun:

Ich wünsche allseits eine gute Nacht. Schlaft recht schön, träumet süß und lasst die Finger über der Bettdecke ;-)

Obwohl, ich hab schon lange nicht mehr so etwas Interessantes geträumt ... Kann man solche Träume eigentlich irgendwie forcieren?
Alltäglicher Wahnsinn

Spieglein, Spieglein an der Wand ...

Fast hätte ich den Termin ja vergessen gehabt, aber wozu schaut man doch hin und wieder in seine alten Einträge? Richtig, ich hatte ja letzte Woche todesmutig für heute nachmittag einen Termin bei der Kosmetikerin vereinbart.

Nach endlosen Irrfahrten (beschissen, wenn man sich in der Kreisstadt nicht unbedingt soooo gut auskennt) kam ich mit nur fünfminütiger Verspätung bei der Dame, die mir zu ewiger Schönheit verhelfen sollte, an, wurde direkt ins Studio geleitet, genötigt mich oberhalb der Gürtellinie zu entkleiden, auf den Stuhl komplimentiert, in liegende Position gefahren, mit Decken fast bis zur Nasenspitze zugedeckt.

Zu Beginn eine reichhaltige Handmaske, die unter Baumwollhandschuhen während der Behandlung einziehen durfte. Und dann gings los: bedampfen, reinigen, massieren - am Anfang sind die Damen Kosmetikerinnen ja noch nett und freundlich. Doch dann bricht ihre sadistische Ader durch: es werden Hautunreinheiten ausgequetscht entfernt, bis dem Opfer die Tränen herunterlaufen. Danach folgt das Augenbrauenzupfen (ja, ich war so mutig) - zitternd wand ich mich unter Schmerzen mit Todesverachtung ließ ich den Wildwuchs wieder in akzeptable Formen bringen.

Ganz ehrlich? Meiner Meinung nach gibt es für sadistisch veranlagte Personen genau drei Berufszweige: nämlich Zahnarzt, Domina oder Kosmetikerin.

Um mich nicht ganz zu vergraulen und mich in absehbarer Zeit wiederzusehen, wurde ich dann jedoch noch gecremt und massiert, mit Ampullenkuren und Masken behandelt, daß es eine wahre Freude war. Es war so entspannend, daß ich mich einmal sogar beim Einschlafen erwischt habe.

Fazit: ich sehe zwar jetzt etwas ramponiert aus - meine Gesichtshaut ist jedoch weicher als jeder Kinderpopo.

Und übrigens: meine Haut ist lt. Aussage der Kosmetikerin für mein Alter noch sehr gut, ich solle einfach mehr trinken, dann würden auch die Falten verschwinden. Na dann - Prost.
Alltäglicher Wahnsinn

Mangelnde Intelligenz kompensieren

mit diesen Phrasen. Mein Tipp: bei der nächsten öffentlichen Veranstaltung gelangweilt von einem Grüppchen zum anderen schlendern, schnell eine davon loswerden und sich dann noch schneller wieder vom Acker machen, bevor Nachfragen kommen.

Schallwellen werden von dichtstehenden Bäumen reflektiert.
(Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus)

Die Auslotung gradientenfreier Gewässer bereitet messtechnisch gesehen Schwierigkeiten.
(Stille Wasser sind tief.)

Oberhalb der Kulminationspunkte forstwirtschaftlicher Bestände tendieren die Dezibelwerte gegen den Nullpunkt.
(Über allen Wipfeln ist Ruh'.)

Der Geruchskoeffizient gewisser finanzieller Mittel ist permanent gleich null!
(Geld stinkt nicht!)

Populanten von transparenten Domizilen sollen mit fester Materie keine transzendenten Bewegungen durchführen.
(Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.)

Das maximale Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur spirituellen Kapazität des Produzenten.
(Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln.)

Eine strukturell desintegrierte Finalität in Relation zur Zentralisierungs-konstellation provoziert die eskalative Realisierung destruktiver Integrationsmotivationen durch permanent lokal agressive Individuen der Spezies "Canis".
(Den Letzten beißen die Hunde.)

Es existiert ein Interesse an der generellen Rezession der Applikation relativ primitiver Methoden komplementär zur Favorisierung adäquater komplexer Algorithmen.
(Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht.)

In meiner psychologischen Konstitution manifestiert sich eine absolute Dominanz positiver Effekte für eine existente Individualität Deiner Person!
(Ich liebe Dich!)
Amüsantes

Probleme, an meinen Arbeitsplatz zu gelangen

hatte ich heute morgen. Diese Schwierigkeiten sind jedoch nicht auf widrige Witterungsverhältnisse zurückzuführen. Nein, Schuld daran ist unsere Putzfrau.

Jeden Dienstag und Donnerstag nach Feierabend werden unsere Büroräume geputzt. Naja, wenn ich am Morgen danach die heiligen Hallen wieder betrete, kann ich lediglich feststellen, daß die Papierkörbe geleert wurden, netterweise auch mein Aschenbecher und auf unserem Uni-Sex-Klo hängen frische Handtücher. Auf meinem Schreibtisch jedoch befinden sich noch immer Asche- und Staubflocken … So viel zum Thema putzen.

Gestern jedoch war unser Putzmäuschen recht fleißig. Sie hat die Böden gewischt und die Fenster geputzt. Womit sie die Böden gewischt hat, ist mir allerdings schleierhaft. Ich tippe mal auf Sirup oder Honig. Bei jedem Schritt klebt man am Boden fest, bekommt nur mit größter Anstrengung einen Fuß vor den anderen gesetzt, das Vorwärtskommen gestaltet sich ähnlich schwierig wie das Laufen auf dem Mond.

Definitiv hat sie jedoch nach dem Bodenwischen die Fenster geputzt – und zwar mit dem gleichen Lappen und dem gleichen Wasser. Ein Durchblick ist kaum möglich, die Fenster sind so voller Schlieren und Streifen, daß man den Eindruck hat, sie wären zwecks Blickschutz mit einer Folie verklebt worden.

Ach ja, und den Fußabdruck auf meinem Schreibtisch – vermutlich hat sie sich draufgestellt, um ans Fenster zu kommen – den hätte sie wenigstens wegwischen können. Jetzt fügt er sich malerisch in die Asche- und Staubflocken ein.
Kollegiales

Donnerstag, 26. Januar 2006

Was lange währt ...

... wird endlich gut:

nach über vier Monaten habe ich es gerade endlich geschafft: mein Notebook bekommt eine Verbindung zu meinem Handy.

Keine Ahnung wieso, ich hab eigentlich wie immer das gleiche gemacht - Treiber für das USB-Kabel installiert, die Handy-Software installiert, das Handy angeschlossen - nur bisher hat es nie funktioniert. Und gerade eben TARAAAAAAA - es läuft.

Endlich bekomme ich mal Bilder von meinem Handy runtergeladen.

Carla
Alltäglicher Wahnsinn

Meine Süße bei Opa - Tag 3

Alles im grünen Bereich, meine Maus ist supergut drauf, hat mir eine halbe Stunde was erzählt.
Findet es toll, was der Opa alles zu ihrer Erbauung veranstaltet (und er ist fix und alle ... *ggg*)

Da scheint die Sonne doch noch einmal so schön hier im Kleverländle.
Kindereien

Frauen und Handtaschen

Gestern bereits an anderer Stelle habe ich angedroht, meine Handtasche auszumisten und den Inhalt zu katalogisieren. Was ich nun hiermit tun werde (die gestrichenen Punkte wurden nach der Bestandsaufnahme entsorgt):

1 Schachtel Zigaretten
1 Portemonnaie
1 Paar Ersatz-Nylon-Strümpfe (man weiß ja nie ...)
3 Eintrittskarten für den ZooParc Overloon
2 Einweg-Desinfektionstücher
1 TAN-Nummern-Generator
7 Tampons
4 Kinderpflaster
5 Pflaster
14 Kopfschmerztabletten
3 Kulis
1 Lippenstift (shockingPink)
2 Labellos (rose und gold)
1 rosa Mini-Marzipan-Glücksschwein
1 Asthma-Spray
1 Heuschnupfen-Nasenspray (abgelaufen)
1 Handy
3 benutzte Taschentücher *örks*
1 Packung Zewa-Softies
1 Tube Handcreme
Tabakkrümel
2 Feuerzeuge
1 Hustenbonbon
1 Haarspange meiner Tochter
Einkaufszettel und diverse Tankquittungen

Angesichts des dicken Portemonnaies hab ich auch hier eine Aufräumaktion gestartet - und siehe da - es ist jetzt gaaaaanz schlank geworden:

40 € in Scheinen
1,69 € in Münzen
37 Kassenzettelchen (gesammelt seit September letzten Jahres)
4 Visitenkarten
8 Esso-Rabattmärkchen
1 blauer Stein aus einer Kaugummi-Automaten-Kette (von meiner Tochter)
1 Bergkristall
3 Zettelchen von Glückskeksen, eigentlich kaum noch zu entziffern
1 Kundenausweis "Handelshof"
1 Kundenausweis "Metro"
1 Payback-Karte
1 Sonnenstudio-Karte (ohne Guthaben)
2 Krankenversicherten-Karten AOK
1 Krankenzusatzversicherungskarte Viktoria
1 Bertelsmann ClubCard gold
1 BodyShop-Card
1 Kreditkarte
2 Scheck-Karten
1 Ausweis
1 Kinderausweis
1 Führerschein
1 Bonusheft Zahnarzt
1 Foto meiner Tochter
1 Foto von meinem Ex
1 Liebesbriefchen vom Ex (Datum: 18.12.1997)
Alltäglicher Wahnsinn

Freitod

Ein Anruf meiner Freundin soeben hat mich doch ziemlich aus der Bahn geworfen.

Vor einigen Wochen hat sie endlich den Mann fürs Leben kennengelernt, sie war so glücklich, zu lange war sie alleine, endlich hatte sie eine verwandte Seele gefunden, einen Mann, bei dem sie sich wohl fühlte.

Gestern hat er sich das Leben genommen, hat sich in seinem Haus aufgehangen.

Die Hintergründe kenne ich noch nicht, meine Freundin war noch nicht fähig darüber zu sprechen.

Diese Nachricht versetzte mir gerade einen gewaltigen Schlag, sie lähmt mein Denkvermögen, es tut mir selbst in der Seele weh, meine Freundin so leiden zu sehen.

Und ich frage mich, warum? Warum wählen Menschen immer wieder den Freitod? Wie verzweifelt muss ein Mensch sein?

Für mich kam dies, obwohl es mir - vor allem in den letzten zwei Jahren - oft genug schon mehr als dreckig ging, noch nie in Frage. Ich stelle mich meinen Problemen und versuche, sie zu lösen.

Der Schmerz, den man damit den Hinterbliebenen antut, ist gewaltig, nicht greifbar und somit entzieht sich diese Handlungsweise meinem Verständnis.
Alltäglicher Wahnsinn

Gotteslästerung

Gepriesen seis Du, Diätus, Du Gott aller Abnehmwilligen.

Dein Blick ist unerbittlich, Du zeigst uns im Spiegel alle Problemzonen BOP (Bauch, Oberschenkel, Po), Du verlangst absolute Gehorsamkeit.

Nur völlige Enthaltsamkeit, Disziplin und Askese belohnst Du mit einer wöchentlichen Gewichtsabnahme von einem Kilo. Du sorgst dafür, daß ich mich nur noch von Obst und Knäckebrot ernähre, literweise Wasser und kalorienarme Getränke in mich hineinschütte.

Ungehorsam strafst Du erbarmungslos - schlage ich mal einen Tag lang etwas über die Stränge, ist das Kilo, welches ich mir in einer Woche mühsam heruntergehungert habe, über Nacht wieder auf meinen Hüften.

All dies kann ich verstehen und akzeptieren. Doch was mir einfach nicht in den Kopf will: warum habe ich die letzten beiden Kilos komplett nur an meiner Oberweite abgenommen? Überall ist noch genug da, warum gerade dort?

Das macht mich ärgerlich und wütend. Und deshalb rufe ich laut und gotteslästerlich aus:

Finger weg von meinen Titten.
Alltäglicher Wahnsinn

Mein täglicher K(r)ampf

Es gibt im Leben nur eine Sünde, und die ist: den Mut zu verlieren. (Johannes Mario Simmel)



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Lola (Gast) - 2020.03.31, 14:41
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Super Artikel
Mir gefällt der Artikel wirklich super! Liebe Grüße!
Alexander Jakob - 2018.05.10, 22:36
Glaub an dich!
Zusammen mit der passenden Portion Selbstbewusstsein...
Shania (Gast) - 2016.03.30, 09:12
Professionelle Hilfe...
Wir sollten in dieser Hinsicht ein wenig mehr wie die...
Valeska (Gast) - 2016.03.30, 09:11
Halte durch
Schade, dass du schon lange nichts mehr geposted hast....
Kristian (Gast) - 2016.03.30, 09:09
Sehr interessante Seite!
Ich mag diesen Blog wirklich sehr, aber ich vermisse...
Till (Gast) - 2016.03.29, 12:42
Lass doch einmal was...
Also ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn du einmal...
Helena (Gast) - 2016.03.29, 12:40
Alles Gute für dich!
Also ich kann mir vorstellen, dass das anfangs sehr...
Bernhard (Gast) - 2016.03.01, 15:52
Wie fühlt es sich denn...
Ich habe noch nie allein gelebt und würde mich dafür...
Gitta (Gast) - 2016.03.01, 15:50

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