Mittwoch, 28. Dezember 2005

Sammelsurium

Träume
Meine Mutter vertraute mir an Weihnachten an, sie habe geträumt, ich käme wieder mit meinem Ex-Mann zusammen. Mama, ich bitte Dich - doch nicht nach 8 Jahren. Und wenn er mich wieder nehmen würde, sollte man ihm in den Hintern treten; schließlich habe ich ihn damals recht schändlich verlassen, nur weil ich einen anderen kennengelernt habe.
Im gleichen Atemzug erzählte sie mir jedoch auch, daß sie geträumt habe, mit meiner Oma einkaufen gewesen zu sein. Mein Oma ist jedoch bereits seit 3 Jahren tot - soviel also zum möglichen Wahrwerden ihrer Träume, eine Zusammenführung mit meinem Ex-Mann wird es demnach wohl nicht geben.

Männer
Heute habe ich mal wieder einen weiteren Punkt feststellen müssen, wozu ein Mann im Haus nicht schlecht ist: Wasserkästen schleppen. Nachdem ich einen Wasserkasten und einen Kasten Cola/Sprite light bis in den Keller gewuchtet habe, habe ich jetzt Kreuzschmerzen und könnte einen Mann gebrauchen, der mir eine vernünftige Massage spendiert (okay, also zwei Punkte für einen Mann im Haus).
Wenn es dann ab dem nächsten Frühjahr ans Mähen meines 1000 m² großen Rasens geht, werde ich eine "Neuanschaffung Mann" wohl ernsthaft in Erwägung ziehen müssen *ggg*.

Wie am Set für einen billigen Porno
fühlte ich mich dann heute Mittag. Ich beschloss, das frühe Aufstehen durch ein kleines Mittagsschläfchen (schließlich habe ich Urlaub) im Bett zu kompensieren, hatte mich gerade in die Federn gekuschelt, als es an der Tür schellte. Die Klingelei wurde von mir ignoriert, nach einigen Minuten war dies jedoch aufgrund von Sturmklingeln nicht mehr möglich.
Ich schlüpfte also in meinen Bademantel, trapste drei Stufen runter, bis zum Fenster im Treppenhaus und schaute hinunter. Es war der Gasmann, der meinen Zähler ablesen wollte *ggg*. Schnuckeliges Kerlchen ... hatte jedoch nicht so viel Zeit, zu warten, bis ich mich wieder angezogen hatte. Also huschte ich im Bademantel die Treppen runter, öffnete ihm die Tür, führte ihn in den Keller, zeigte ihm den Zähler. Nach dem Ablesen ließ ich ihn jedoch vor mir die Treppenstufen wieder hinaufsteigen - denn so viel Einblick unter das hastig übergeworfene Kleidungsstück wollte ich ihm dann doch nicht gewähren ;-)
Alltäglicher Wahnsinn

Arsch hoch

Jawoll, heute und morgen werde ich einen Großteil meiner To-Do-Liste in Angriff nehmen (haha, ich hab nicht gesagt, ich werd sie erledigen *ggg*).

Dank Weckdienst *ggg* schon für einen Urlaub unchristlich früh aufgestanden, die zweite Tasse Kaffee schon fast leer. Jetzt werde ich mal in den Keller stiefeln, die Wäsche aufsetzen und dann leere Kästen hoch ins Auto tragen. Anschließend einkaufen und danach sehen wir weiter. Ein wenig aufräumen, Gardinen müsste ich waschen, dann allerdings auch Fenster putzen. Wenn ich jedoch so in den Himmel schaue, beschließe ich, daß sich das nicht lohnt. Bis wieder einmal die Sonne in meine Fenster scheint und aufdeckt, daß es gar nicht immer so nebelig ist, sondern ich zu faul zum fensterputzen bin, kann noch etwas dauern ...

Notiz an mich: Kerzen kaufen - die Bestände sind fast aufgebraucht.

Auf in den Kampf, Claudia, schau mal, daß Du Deinen Hintern hoch bekommst.
Alltäglicher Wahnsinn

Dienstag, 27. Dezember 2005

Vampire

Ich hab zwar noch nicht so genau durchgeblickt, aber kommt doch einfach her und lasst Euch von mir beißen *grrrr*.
Alltäglicher Wahnsinn

Shit happens

Meine Wahrheitsliebe in allen Ehren - aber könnte ich nicht manchmal einfach meinen Mund halten, weiterhin schweigen, wie ich es schon seit Wochen tu?

Claudia, halts Maul!
Seelenleben

Ach, ist das herrlich ...

... den ganzen Tag zu vergammeln.

Für heute habe ich gar nichts geplant, lasse einfach die Füße baumeln und tu nichts - nullkommanichts. Ich habe noch nicht einmal Lust, die Wäsche runter in den Keller bis zur Waschmaschine zu tragen ... mache ich morgen ... oder übermorgen ...

Bis halb zwölf geschlafen, wann konnte ich das in letzter Zeit tun? Den Hund rausgelassen, den von Papa und Mama geschenkten Drucker installiert und jetzt bin ich schon wieder müde *ggg*.

To-Do-List für die nächsten Tage:
  • Wäsche waschen, trocknen und bügeln
  • täglich mit dem Doggy eine groooooße Runde laufen
  • das Haus ein wenig auf Vordermann bringen
  • Abrechnungen für den Kindergarten vorbereiten
  • Postcrossing-Postkarten besorgen, schreiben, frankieren und absenden
  • einige Mails an weit entfernte Personen schreiben, bei denen ich mich schon lange nicht mehr gemeldet habe (Hamburg und Ötz haben oberste Priorität)
  • in irgendeine Stadt fahren, in der es einen Bodyshop gibt (der Kreis Kleve ist hier tiefstes Entwicklungsland und ich kann entweder nach Holland fahren [Nimwegen, Arnheim oder Venlo] oder in Good-Old-Germany [Krefeld oder Oberhausen] stöbern), neue Mango-Körperbutter kaufen, ansonsten allen Verlockungen widerstehen (Kreditkarten sind aber auch sehr verführerisch)
  • endlich versuchen mein Buchhaltungs-Programm ans Laufen zu bekommen, das Finanzamt sitzt mir massiv im Nacken
  • endlich versuchen, meine Bilder vom Handy auf das Notebook zu bekommen, ohne auszurasten, weil diese verdammte Scheiße einfach nicht funktionieren will weil das Programm aus irgendeinem, mir nicht bekannten Grunde keine Verbindung über das Datenkabel zum Handy aufbauen wil
  • mich nur noch von Obst ernähren

Das Schreiben dieses Eintrags hat mich jetzt so sehr ermüdet, daß ich mich auf der Couch lümmeln und entweder etwas lesen oder ein kleines Nickerchen machen werde ;-)
Alltäglicher Wahnsinn

Sehnsucht

Draußen ist alles still. Kein Wunder es ist ja mitten in der Nacht. Es ist kalt, es friert. Als ich nach Hause kam war der Himmel noch sternenklar, nun sind Wolken aufgezogen, aus denen Schnee rieselt, der sogar liegen bleibt.

Ich lasse den Hund raus in den Garten, bleibe in der geöffneten Tür stehen und lausche: ich höre das feine Knistern des Schnees, der in mein Haar und auf meinen Pullover fällt. Friede pur.

Unfrieden in mir. Sehnsucht nach Wärme, nach Armen, die mich umfangen, mir Halt geben. Hände die mich berühren, zärtlich, lustvoll, mir Seufzer des Entzückens entlocken. Warme Haut unter meinen Händen, auf denen die sanfte Berührung meiner Finger und Lippen eine Gänsehaut verursacht.

Fühle mich einsam ... kein schönes Gefühl ... gerade in Nächten wie dieser
Liebe und andere Merkwürdigkeiten

Montag, 26. Dezember 2005

Wollen wir tauschen?

Hätte hier etwas umzutauschen. Falls es jemand haben möchte, bitte melden, zur Not verschenke ich es auch und kein Tausch gegen etwas anderes:

Biete erstklassige Migräne-Attacke. Hämmernde Kopfschmerzen, vor allem hinter dem linken Auge, gepaart mit Übelkeit.
Noch ziemlich neu und gut erhalten. Lichtempfindlichkeit inklusive.

Würde ich gerne abgeben, evtl. eintauschen, z.B. gegen ... (*grübel*) ... Durchfall. Auf keinen Fall jedoch gegen Zahnschmerzen. Die hatte ich schon letztes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr.

(bis zum Tausch Erste-Hilfe-Maßnahme ergreifen: Kopfschmerztablette einwerfen - oder besser gleich zwei)
Alltäglicher Wahnsinn

Weihnachten ist so gut wie vorbei ...

... und ich atme auf: diese Feiertage gehen mir nämlich gewaltig auf den Nerv. Da hockt man dann zusammen, frisst und trinkt den ganzen Tag, bis es einem an den Ohren wieder rauskommt und ich bin einfach nur froh, wenn ich wieder zu Hause bin und meine Ruhe habe.

Gestern - ja, das war wohl der beste Erste Weihnachtstag, den ich seit langem gehabt habe: mein Kind um 11.00 Uhr beim Papa und Oma/Opa abgeliefert, dann nach Hause, den Gammellook angelegt, auf der Couch rumgelümmelt und den ganzen Tag nicht mehr aufgestanden *ggg*. Abwechselnd habe ich Fernsehen geschaut und geschlafen - einfach herrlich. Keiner hat mich genervt, keiner hat mich genötigt Essen zu kochen und die Verwandschaft zu bedienen, ich kam mir vor, wie im Paradies.

Heute dann um 10.00 Uhr die Kleine abgeholt und in Richtung Gladbach zu meinen Eltern gedüst. Von meiner großen Verwandschaft kam glücklicherweise nur meine Omi, das hat mir dann auch gereicht. Sehr gut gegessen, viel geplauscht und gegen 17.00 Uhr die Rückreise angetreten, meine Tochter zum Abschied abgebusselt und dann: auf auf in Richtung Freiheit für sage und schreibe 4 1/2 Tage.

Jetzt muss ich mir erst mal überlegen, was ich mit meiner Freiheit so alles anstellen soll ...
Alltäglicher Wahnsinn

Mein täglicher K(r)ampf

Es gibt im Leben nur eine Sünde, und die ist: den Mut zu verlieren. (Johannes Mario Simmel)



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Also ich kann mir vorstellen, dass das anfangs sehr...
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