Donnerstag, 1. Juni 2006

An Tagen wie diesen ...

bewegt man sich wie in einer von der Außenwelt völlig abgeschlossenen Luftblase und macht sich Gedanken über die Vergangenheit, die Gegenwart und was wohl so alles noch kommen wird.

Wie in einem Film läuft das Vergangene vor dem inneren Auge ab und man fragt sich: was war richtig? Was war falsch? Hättest Du dieses oder jenes anders machen sollen, was wäre dann daraus geworden? Wo wärest Du jetzt?

Diese Gedanken verselbständigen sich und drehen sich munter im Kreis - teilweise so schnell, daß ein Fassen und Analysieren von Einzelnen nicht mehr möglich ist.

Schafft man es dann irgendwann mal, das Gedankenkarussel anzuhalten, bleibt folgende Erkenntnis: Nachkarten ist nicht! Wäre alles nicht so gelaufen, wie es geschehen ist, wäre ich nicht der Mensch, der ich heute bin.

Soviel zur Gegenwart: immer wieder sagen mir Freunde, Bekannte und Verwandte, daß ich mich in den vergangenen Monaten sehr verändert habe. Menschen, die mich noch nicht so lange kennen, beschreiben mich als lockerer, gelöster und glücklicher. Jemand der mich schon viele Jahre begleitet, sagt mir einfach nur, ich sei endlich wieder so wie früher.

Was mir die Zukunft bringt, weiß ich nicht. Kann ich es in irgendeiner Art und Weise beeinflussen? Sollte das alte Sprichwort "Jeder ist seines Glückes Schmied" tatsächlich Wahrheitsgehalt haben?

Alleine auf dem Gedankenkarussel ist es langweilig.
Seelenleben

Back again!

Was so ein echtes Stehaufmännchenmädchen ist, das bekommt keiner lange klein.

Im Moment hätte ich jedoch lieber einen Jojo-Effekt beim Diäten als in meinem Seelenleben ...
Seelenleben

Heute geschlossen!

Current mood: Tod
Seelenleben

Mittwoch, 31. Mai 2006

Angst

Ist da ... lässt sich nicht abschütteln ... egal, wie fröhlich ich mich immer zu geben versuche.

Verdammter Selbstbetrug. Funktioniert so gut, daß ich manchmal sogar selbst drauf reinfalle. Nur heute abend nicht.

Die Panik schnürt mir gerade komplett das Herz zu. Trotzdem will ich allein sein, nichts hören und nichts sehen.

Wieder einmal zu stolz? Ach, was weiß ich ...
Vorleben

La Passionata

Ein verlangender Blick aus Deinen Augen übergießt mich bereits mit heißkalten Schauern. Selbst eine kurze Berührung von Dir trifft mich wie ein Stromschlag.

In inniger Umarmung getauschte zärtliche Küsse, die sich leidenschaftlich steigern, erwecken die Hitze in mir. Deine Lippen wandern über meinen Hals und meinen Nacken, schüren das Feuer weiter.

Brennende Spuren zieht Dein Mund bis hin zu meinen Brüsten, entlockt Deine Zunge mir ein Seufzen. Fast spielerisch gelangen Deine Lippen weiter hinab, erreichen ihr Ziel, lassen mich erschaudern.

Du treibst Dein wohliges Spiel mit mir, bringst mich immer weiter hinauf, lässt mich erzittern, bis die Spannung ins Unermessliche steigt und sich mir ein Schrei entringt.
Sweet Dreams

Warteschleife

Ihre Wartemusik möchte ich mir aber nicht wieder anhören, warum plaudern wir nicht solange, bis Ihre Kollegin frei wird?

Na klar, jetzt darf ich hier auch noch als Warteschleife fungieren. Und das, wo ich kein Freund des SmallTalks bin ... wir haben dann ein wenig übers Wetter geredet.
Kollegiales

Damned

Was hat mich der Chef gerade angebrüllt ... er hat mich so gefalten, daß mir kein Hut mehr passt.

Schön, wenn sich herausstellt, daß er es selbst verbockt hat und meine Unschuldsbeteurungen gerechtfertigt sind.
Unschön, wenn diese Beteuerungen klanglos verhallen ...

Folge: Magenschmerzen und Mordgelüste.
Kollegiales

Weltnichtrauchertag

Für mich nahezu ebenso interessant wie der Weltspartag - denn: Ich rauche gern!

Trotzdem befürworte ich Nichtraucherkampagnen, weniger jedoch, um die Nichtraucher zu schützen, als Kinder und Jugendliche vom Rauchen abzuhalten.

Mich selbst sah man bereits im zarten Alter von 13 Jahren nur noch mit einer Kippe in der Hand - macht insgesamt 24 Jahre des Vor-mich-Hinqualmens - eine Menge Kohle, die ich dabei in die Luft gepustet habe.

Jedoch, auf den Gedanken, mit dem Rauchen aufzuhören, käme ich freiwillig nie. Obwohl mir jeder Arzt, da ich Asthmatiker bin, schwer damit in den Ohren liegt. Sogar mein Vater, ein militanter Nichtraucher (weil Ex-Raucher) hat es aufgegeben, mir die Lungenbrötchen madig zu machen. Hat eh keinen Zweck, in dieser Beziehung zeigt sich meine völlige Uneinsichtigkeit und mein dicker Sturkopf.

Also bitte, liebe Nichtraucher - ich nehme Rücksicht auf Euch, wo immer ich kann - bringt Ihr auch mir ein wenig Toleranz entgegen.
Alltäglicher Wahnsinn

Dieses Wetter ...

... schlägt mir langsam aber sicher aufs Gemüt. Regen, Regen und nochmals Regen ...

Außerdem will es mir heute Morgen nicht gelingen, meine Augen richtig aufzubekommen. Leider benutze ich nur Feuerzeuge, die kann man sich aber nicht so gut zwischen die Augen klemmen.

Man reiche mir bitte zwei Streichhölzer ...
Alltäglicher Wahnsinn

Dienstag, 30. Mai 2006

Stehauf-Männchen-Mentalität

Diese Mentalität hilft mir gerade wieder einmal, mich selbst ein wenig aus meinen Grübeleien zu befreien.

Ganz bin ich noch nicht raus, aber ich habe wenigstens wieder das Gefühl, Luft zu bekommen. Und mir bleibt nur abzuwarten, was die Zeit bis zum 11. Juni noch mit mir anstellen wird.

Doch an diesem für mich so rabenschwarzen Tag darf ich mir Grübeln nicht erlauben, ich möchte meine Flocke nicht verunsichern.
Vorleben

Heute Nacht ...

... trieben mich meine Gedanken immer wieder in die Nähe des tiefen Lochs, ließen mich auf dem Rand desselben balancieren. Wider besseren Wissens entfernte ich mich nicht, sondern beugte mich - wie von einer unsichtbaren Macht gezogen - immer weiter hinunter.

Der Fall war unvermeidlich, dauert noch immer an, ich falle und falle - nirgendwo eine Möglichkeit, mich festzuhalten.

Die Erinnerungen schlagen über mir zusammen, das Gefühl ist wieder da - als wären die zwei Jahre nie vergangen.

Mir fehlt die Luft zum Atmen und ich bin mir sicher: noch einmal möchte ich dies nicht mehr durchmachen müssen, könnte ich es nicht, würde ich es nicht ertragen.

Das Gefühl des Alleinseins ist übermächtig.
Vorleben

Mein täglicher K(r)ampf

Es gibt im Leben nur eine Sünde, und die ist: den Mut zu verlieren. (Johannes Mario Simmel)



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Kristian (Gast) - 2016.03.30, 09:09
Sehr interessante Seite!
Ich mag diesen Blog wirklich sehr, aber ich vermisse...
Till (Gast) - 2016.03.29, 12:42
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Alles Gute für dich!
Also ich kann mir vorstellen, dass das anfangs sehr...
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