... treffe ich wieder auf meine geballte Verwandschaft. Wie mich das freut ...
Das heißt für uns: recht früh aufstehen, frühstücken, zusammen duschen und Haare waschen, anziehen, spätestens 10.00 Uhr auf der Autobahn sein und nach Gladbach (Rheydt *gg*) fahren.
Sämtliche Onkeln, Tanten, Omi, Bekannte und entfernte Verwandte begrüßen, in die Küche huschen, meiner Ma helfen, damit das gefräßige Pack die Gästeschar pünktlich um 12.00 Uhr über das Essen herfallen kann.
Kaum fängt das Mittagessen auch nur ansatzweise zu verdauen an, wird schon wieder der Gong zur Schlacht auf Kaffee und Kuchen geschlagen ... habe ich schon einmal erwähnt, daß ich ungern Kuchen esse und wenn ja, am liebsten direkt ein Butterbrot zur Neutralisierung des Süßen hinterherschieben möchte? Eine saure Gurke tuts allerdings auch.
Dann gegen halb sechs die Kleine wieder ins Auto packen, nach Hause düsen, auf der Autobahn schläft sie mir ein, ist, wenn wir zu Hause ankommen, gerade in den tiefsten Träumen - wenn sie da raus gerissen wird, ist schlechte Laune garantiert vorprogrammiert.
Ich liebe Verwandschaftsbesuche ...
SingleMama - 2006.04.22, 23:18
Alltäglicher Wahnsinn
Was ist das?

SingleMama - 2006.04.22, 22:04
Kindereien
... mein vormals kalt wirkendes Schlafzimmer in den letzten drei Tagen umgestaltet und in eine rote Rosen-Kitsch-Höhle verwandelt. Es ist noch nicht kitschig genug, wenn ich mal wieder etwas flüssiger bin, muß noch mehr Kitsch dazu ;o)
Und nun? Meine Tochter ist so begeistert, daß sie die letzten Stunden nur in meinem Bett kuschelt und Filme schaut. Ich bekomm sie gar nicht mehr da raus.
Bevor ich mir selbst also weiteren Kitsch zulegen kann, werden wir erst mal ihr Zimmer in eine kitschig rosa Prinzessinen-Höhle verwandeln müssen.
SingleMama - 2006.04.22, 15:06
Alltäglicher Wahnsinn
ist dieses Gefühl der Leere in mir einfach unerträglich.
Ich versuche vor Anderen immer positiv zu sein, mir ein Lächeln zu bewahren und mit Stolz durchs Leben zu gehen.
Wenn ich dann jedoch im Spiegel sehe, daß das Lächeln zur Grimasse gefriert, frage ich mich, warum ich mir selbst etwas vormache.
Mein Stolz ist es oft, der mir das Genick bricht, so wie in den letzten Wochen. Zu stolz um Hilfe - z.Zt. vor allem finanzielle Hilfe - anzunehmen. Immer wieder das Gefühl, es alleine schaffen zu müssen.
Das Resultat: ich weiß im Moment keinen Ausweg, habe das Gefühl, verloren zu haben und das macht mich so leer.
SingleMama - 2006.04.22, 09:20
Seelenleben
Heute: Rasenmähen
Auf dem Weg vom Büro nach Hause, das Dach aufgekurbelt, um die Frühlingsluft zu genießen, übertönte ein Geräusch sowohl Motor als auch Musik: Rasenmäher. Rasenmäher in allen Variationen dröhnten in den Gärten, an denen ich vorbeifuhr.
Zuhause angekommen besah ich mir schuldbewußt meinen Garten: eine riesige Grünfläche voller Moos, Löwenzahn und anderem Unkraut (jeder Kuh würde das Herz im Leibe lachen, dürfte sie hier weiden), das Gras dazwischen bereits über 30 cm hoch.
Bevor ich es mir noch groß anders überlegen konnte, fasste ich mir ein Herz, stapfte durchs hohe Gras bis ans Ende der Wiese und zerrte mühsam den Rasenmäher aus seinem Verschlag.
Mißtrauisch umrundete ich mehrfach das Gerät - hatte ich es doch bisher zwar schön öfter in Aktion gesehen und gehört, jedoch mich nie bis auf eine Entfernung von 2 Metern daran gewagt.
Aha, hier ein roter Knopf mit der Aufschrift "vor Kaltstart 5 x drücken" - wird wohl Benzin in die Leitungen pumpen. Also vorschriftsmäßig 5 x drücken.
Hmmm, den Bügel muss ich sicher festhalten (gut, daß ich eine gewisse Heckenscherenerfahrung mitbringe) und an der Leine ziehen, zum Anlassen.
Mehrfaches Ziehen, er dreht ein bißchen, aber springt nicht an. Ich umrunde ihn nochmals. Drücke wieder 5 x auf den roten Knopf, ziehe wieder an der Leine und ... tadaaaaa ... er röhrt los.
Stolz wie Oskar, das Ding überhaupt angeworfen zu haben, will ich lockerflockig meine Bahnen mähen - lockerflockig ist jedoch nicht, weil unsere Wiese wie eine Achterbahn immer rauf und runter geht, von Maulwurfshügeln und Wühlmauslöchern durchfurcht ist.
Also schiebe ich das Teil mühsam eine Bahn rauf und eine Bahn wieder runter, wende mehr oder weniger elegant, will weiter schieben, der Motor stottert - aus.
Shit - und jetzt? Ah ... Fangkorb bestimmt voll. Tatsächlich, da hätte nicht mal mehr ein Kleeblatt reingepasst. Ausgeleert, wieder angeworfen, wieder einmal rauf und runter, ausmachen Fangkorb leeren usw.
Nach dem 8. geleerten Fangkorb habe ich die Hälfte geschafft, räume alles, was sich auf dem Rasen befindet (Stühle, Tische, Sonnenschirme, Rutschen, Hüpfburgen) auf die bereits gemähte Seite und fahre fort.
Der Motor stottert ... aus. Na klar, Fangkorb voll. Das Ding wird wieder entleert, siegesbewusst will ich erneut den Motor starten ... nichts.
Verdammt, was ist denn jetzt? Kaputt? Mehrfach umrunde ich das Teil, schaue hier, wackle da und habe plötzlich die Erleuchtung: na klar, kein Sprit. In der Garage befindet sich glücklicherweise noch ein voller Kanister, ich tränke den Rasenmäher und kann endlich meinen Rasen zuende mähen.
Fazit: ich habe inklusive Startschwierigkeiten und Tanken eineinhalb Stunden gebraucht (der Herr Ex hat es in einer geschafft - also war ich gar nicht sooooo schlecht) und es war zwar tierisch anstrengend, aber ich hab es mir schlimmer vorgestellt.
Hochmotiviert beschließe ich, eine kurze Zigarettenpause einzulegen, danach den Gartenschlauch zu suchen und die Gartenmöbel zu reinigen.
Als ich mich auf die Couch gesetzt habe, war es halb sieben. Als ich dort wieder wach geworden bin, war es schon halb neun. Wohl doch etwas anstrengender als gedacht.
Die Gartenmöbel mache ich morgen sauber.
SingleMama - 2006.04.21, 21:35
Alltäglicher Wahnsinn
geile sadistin pferd
Da wird aber bei mir keiner fündig ...
Ich bin keine Sadistin und gegen Pferde bin ich hochallergisch.
SingleMama - 2006.04.21, 15:41
Amüsantes
Ich rupfe ein verblühtes Gesteck auseinander. Meine Tochter liegt mir schon seit einer Woche in den Ohren, daß sie den Vogel und die beiden Eier, die im Gesteck eingearbeitet waren, haben wolle.
Beglückt spielt sie mit dem Vogel und den Eiern. Irgendwann drückt sie mir die Eier in die Hand und sagt:
"Wir spielen jetzt Mama und Papa. Ich bin die Mama und halte den Vogel. Du bist der Papa und deshalb brauchst Du die Eier."
Das hat sie definitiv auch nicht von mir,
Frau Momente ;o)
SingleMama - 2006.04.20, 21:27
Kindereien
Selten in letzter Zeit solche Kopfschmerzen gehabt, langsam bekomme ich auch noch Sehstörungen.
SingleMama - 2006.04.20, 12:40
Alltäglicher Wahnsinn
Hello darkness, my old friend,
I’ve come to talk with you again,
Because a vision softly creeping,
Left it’s seeds while I was sleeping,
And the vision that was planted in my brain
Still remains
Within the sound of silence.
In restless dreams I walked alone
Narrow streets of cobblestone,
’neath the halo of a street lamp,
I turned my collar to the cold and damp
When my eyes were stabbed by the flash of a neon light
That split the night
And touched the sound of silence.
And in the naked light I saw
Ten thousand people, maybe more.
People talking without speaking,
People hearing without listening,
People writing songs that voices never share
And no one dare
Disturb the sound of silence.
Fools said i, you do not know
Silence like a cancer grows.
Hear my words that I might teach you,
Take my arms that I might reach you.
But my words like silent raindrops fell,
And echoed
In the wells of silence
And the people bowed and prayed
To the neon God they made.
And the sign flashed out it’s warning,
In the words that it was forming.
And the sign said, the words of the prophets
Are written on the subway walls
And tenement halls.
And whisper’d in the sounds of silence.
Simon & Garfunkel (heute Abend ständig gehört ...)
SingleMama - 2006.04.20, 00:28
Musikalisches