Mittwoch, 8. März 2006

Frau, heute ist Dein Tag!

Heute ist also Weltfrauentag. Schön, für uns Frauen. Unschön, daß es so etwas überhaupt geben muss, aber leider auch notwendig, den Beitrag der anderen Singlemama kann ich eigentlich nur unterschreiben.

Trotzdem, ich bin gerne Frau. Auch wenn mich die frauenspezifischen Zipperlein und Probleme doch manchmal sehr nerven. Nicht nur alle mehr oder weniger vier Wochen PMS und das darauf folgende Blutopfer, mit allen hormonellen Höhen und Tiefen, Bauch-, Rücken-, Kopfschmerzen, Übelkeit und extreme Zickigkeit bis zum Heulkrampf, nein, wir Frauen tragen auch unsere Nachkommenschaft monatelang in uns, bringen diese unter Schmerzen auf die Welt und kümmern uns anschließend hauptsächlich um Pflege und Aufzucht, jonglieren dabei noch Haushalt und Beruf, sind somit eigentlich prädestiniert als Managerinnen in Top-Positonen, um die wir dann jedoch wieder von den Männern gebracht werden.

Aber ich genieße es, Frau zu sein - kompliziert im Aufbau und Seelenleben. Und ich bin auch eine typische Frau: gefühlvoll, sensibel, manchmal zickig und berechnend. Trotzdem selbständig und (meistens) mit beiden Füßen auf dem Boden stehend.

Im Körper eines so einfach gestrickten Individuums wie dem Exemplar "Mann" würde ich mich höchst unwohl fühlen. Obwohl das Leben als Mann doch so viel einfacher wäre ... Aber, mal ehrlich, wie würde ich als Mann mit langen Krallen wohl aussehen? Doch die langen Krallen braucht Frau ja heutzutage - um sich gegen das vermeintlich stärkere Geschlecht durchzusetzen.

Obwohl, wenn ich so überlege, manchmal wäre ich schon gerne ein Mann: ich möchte nämlich unheimlich gerne mal meinen Namen in den Schnee pinkeln können - doch für so etwas Sinnfreies bräuchte ich dann wohl fremde (männliche?) Hilfe ...
Alltäglicher Wahnsinn

Wie gerädert heute

Meiner Tochter habe ich gestern abend eingeschärft, daß sie unter der Woche in ihrem eigenen Bett schlafen und mich nicht wachmachen soll, nur weil sie selbst wach wird und nicht mehr einschlafen kann.

Zunächst herrschte dann auch seelige Ruhe, bis mich um halb drei gellendes Geschrei aus dem Kinderzimmer weckte. Mit einem Satz aus dem Bett aufgesprungen, ins Kinderzimmer gestürmt, dort mit nackten Füßen auf einen Lego-Stein getreten (aua). Mama, ich kann ja eigentlich schlafen, aber ich kann gar nicht gut träumen.

Kind samt Bettzeug in meinem Bett geparkt, mich wieder hingelegt und dann war ich wach ... und wach ... und wach ... Ich hasse es, wenn ich mitten in der Nacht aus dem Bett geworfen werde, danach kann ich einfach nicht mehr einschlafen.

Heute abend werde ich dann doch mal mit meiner Tochter einiges bereden müssen, damit die nächtliche Bettwanderei nicht zur Gewohnheit wird.

Man reiche mir ein Bett ...
Kindereien

Dienstag, 7. März 2006

Emails

Hat noch jemand sein Email-Postfach bei web.de? Irgendwie scheint da der Wurm drin zu sein, es kommen keine Mails an, obwohl ich normalerweise bei jedem Kommentar in meinem Blog automatisch eine Mail bekomme.

Noch jemand Probleme damit? Oder liegt es an Twoday?
Alltäglicher Wahnsinn

Technik die begeistert

Meine Flocke vermisste heute abend urplötzlich den Herrn Namenlos.

A: Mama, hat der M. noch Rosengürtel?
ich: wer hat was bitte?
A: Mama, hat der M. noch R o s e n g ü r t e l ???
ich: ach, du meinst Gürtelrose ... nein, die hat er nicht mehr

Dazu sei gesagt, daß sie in Bezug auf die Gürtelrose von Herrn Namenlos ja ein etwas schlechtes Gewissen hat, da wir vermuten, daß er sich bei ihr, als sie Windpocken hatte, angesteckt hatte und seitdem fühlt sie sich ein wenig schuldig ;-)

Beruhigt, daß er wieder genesen ist, wollte sie ihn sofort anrufen. Ich wählte also die Nummer, drückte ihr den Hörer in die Hand und sie saß erwartungsvoll und bereit, sofort mit allen Neuigkeiten der letzten vier Wochen loszusprudeln da.

Es klingelt und klingelt, endlich scheint er sich zu melden, sie piepst ein "hallo" in den Hörer, runzelt die Stirn, etwas läuft nicht so, wie sie es vom sonstigen Telefonieren kennt. M. war nämlich gar nicht zu Hause und nur der Anrufbeantworter ist zu hören. Das war ihr neu und völlig unbekannt, auf dem Band ist wohl nur Gepiepse von ihr und im Hintergrund gezischte Anweisungen vor mir, sie möchte doch bitte wenigstens ihren Namen sagen, damit der M. weiß, wer überhaupt angerufen hat.

A: das war nicht der M.
ich: er ist wohl gar nicht zu Hause, das war jetzt der Anrufbeantworter

Schweigen

A: Mama, haben wir auch so einen Anrufroboter?
Kindereien

Zeig mir Deinen Scheitel ...

... und ich sage Dir, wer Du bist, hat sich dieser gute Mann hier wohl gedacht. Aus seinen Forschungen ergibt sich meine Persönlichkeit wie folgt:

unkonventionell und selbstbewusst, jedoch auch verschlossen, ängstlich und gefühlsmäßig zurückhaltend, verstecke ich mein Inneres vor der bösen Welt - meine Haare, die heute mal wieder ein Eigenleben führen, meinen außerdem, ich sei gefühlsbetont

Aha, passt ja irgendwie nicht zusammen. Herr Professor, ich glaub, in der Zeit, die Sie für Ihre Forschungen verwendet haben, hätten Sie besser etwas Sinnvolles getan ... lt. meiner Autofarbe soll ich nämlich auch vornehm, autorität, solide und ehrgeizig sein.
Alltäglicher Wahnsinn

Mein Autochen ...

... war heute der Meinung, ich solle zuhause bleiben. Die Kiste war so zugefroren, daß ich noch nicht einmal die Türen öffnen konnte.

Um mir die Türgummis nicht zu zerstören, bin ich noch einmal ins Haus, hab mein Körnerkissen in der Mikro glühend heiß gemacht und damit die Türgummis aufgetaut. War vermutlich ein herrliches Bild, wie ich so mein Auto erwärmt habe ;-)
Alltäglicher Wahnsinn

Montag, 6. März 2006

Verpennt

Das passiert mir auch selten: mich, nachdem ich endlich von der Arbeit nach Hause kam, hingelegt, komplett eingeschlafen und erst um kurz vor neun wachgeworden.

Wollte eigentlich schießen gehen, aber mein Kopf fühlt sich wieder einmal ziemlich wattig an, so als wäre eine Erkältung am Start. Na das fehlt mir noch ...

Dümpel jetzt noch ein wenig vor mich hin und geh dann ins Bett - vielleicht hilfts.
Alltäglicher Wahnsinn

Es schneit ... es taut ... es schneit ...

und es taut wieder. Seit Tagen hält sich das jetzt so dran. Ich mag nicht mehr, kann weiß - in welcher Form auch immer - nicht mehr sehen.

Selbst meine Tochter kommentierte den Blick aus dem Fenster heute morgen mit folgenden Worten "hat es schon wieder geschneit?"

Allerdings hält sich der Schnee nicht lange, denn kurz danach taut es und hinterlässt dicke Pfützen auf den Wegen. So wie gestern, als meine Tochter auf dem Parkplatz von McD Schlangenlinien lief, um auch wirklich in jede Pfütze springen zu können.

ich: du hast doch keine Gummistiefel an, muss das denn sein?

A: ich will da gar nicht durchlaufen, aber die Pfützen sind einfach überall da, wo ich langgehen möchte

Wo ist denn nun der Frühling, herrschaftszeiten?
Alltäglicher Wahnsinn

Peng

Werde mir heute nachmittag mal ein Foto meines Chefs auf 10 x 10 cm ausdrucken, dieses am Abend mit auf den Schießstand nehmen und alternativ als Zielscheibe verwenden ...

... und wenn ich bei beiden Augen die Pupillen erwische, habe ich 100 Punkte ...
Kollegiales

Grummelig

bin ich heute morgen. Zu wenig Schlaf, da meine Tochter um kurz vor eins in mein Bett kam, sich auch nicht mehr "vertreiben" ließ ... zu müde für Diskussionen und um mir nicht wenigstens die ganze Nacht die Decke klauen zu lassen, habe ich aus ihrem Bett noch ihr Bettzeug geholt und sie auf der anderen Betthälfte geparkt. Leider war sie zu diesem Zeitpunkt hellwach und wollte ein wenig reden - dies scheiterte jedoch an meiner Müdigkeit und wir so hatten nur eine kurze aber heftige Unterredung "entweder ist jetzt Ruhe oder du fliegst raus ...". Danach war es dann auch still.

Trotzdem schlecht geschlafen, in Gedanken ständig meine Arbeitsstunden hin- und hergeschoben, um die 40 Stunden in einer Woche unterzubringen. Ärgerlich finde ich vor allem, daß ich in der Verwaltung einige der wenigen bin, die bisher 35 Stunden macht, manche anderen machen 38. Ungerecht, ich schenke dem Arbeitgeber somit knapp 15 % Arbeitskraft, die anderen jedoch nur 6 %.

Und weil ich in dieser Hinsicht ein recht unbequemer Arbeitnehmer bin, wird es da sicherlich mit der Geschäftsleitung noch einige Diskussionen geben - vor allem dann, wenn sie mir vorschreiben wollen, wie meine Arbeitszeit demnächst sein soll. Hier beißen sie bei mir jedoch definitiv auf Granit - wenn sie mir vorschreiben, daß ich 5 Stunden mehr machen soll, dann schreibe ich vor, wie ich sie machen werde. Basta!
Alltäglicher Wahnsinn

Mein täglicher K(r)ampf

Es gibt im Leben nur eine Sünde, und die ist: den Mut zu verlieren. (Johannes Mario Simmel)



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