Montag, 19. Dezember 2005

Winke winke nach Duisburg ...

... nur für Dich: in Anlehnung an unsere Diskussion von gestern - was man noch so alles mit einem Teebeutel und einem Tee-Ei machen kann.

Ich wünsche eine allseits ruhige Nacht und süße Träume.

Mein kleiner Genießer ...

Töchterchen: Mama, reibst Du mich heute morgen wieder mit Wick ein?

ich: Das mache ich doch nur abends, damit du gut schlafen kannst, sonst riechst du heute den ganzen Tag wie ein Pfefferminzbonbon.

Töchterchen: Dann krabbel mir doch bitte einfach so den Rücken ... aber gaaaaaaanz lange ...
Kindereien

Ich wollte doch nicht mehr jammern ...

... und deshalb:

Mir gehts gut, meine Arbeit macht mir heute richtig viel Spaß und ich liebe meine Kollegen.

... und wenn ich mir das jetzt oft genug selbst einrede, glaube ich es vielleicht auch *ggg*
Alltäglicher Wahnsinn

Horrornacht

Wenn ich krank bin, mein Kopf dröhnt, ich keine Luft bekomme, Fieber und Schüttelfrost in der Nacht habe, finde ich das ja schon ätzend genug - vor allem, wenn ich niemanden habe, der mich dann entsprechend bemitleidet und ein wenig pflegt.
Wenn mich dann jedoch mein Kind noch alle halbe Stunde aus dem Bett holt, empfinde ich dies als wahren Horror.

Mit schlotternden Beinen habe ich mich heute Nacht acht (!) Mal aus dem Bett quälen dürfen, meine ebenfalls kranke Tochter betüddeln dürfen und fühle mich heute morgen entsprechend unfit. Trotzdem habe ich beschlossen, wieder arbeiten zu gehen. Und jetzt sitze ich hier irgendwie ein wenig neben der Spur an meinem Schreibtisch, mein Telefon klingelt ohne Ende, die Arbeit häuft sich auf und ich wünsche mich wieder ins Bett zurück.

Noch 4 Tage und der Rest von heute ...
Alltäglicher Wahnsinn

Sonntag, 18. Dezember 2005

Faul sein ist wunderschön ...

... denn die Arbeit hat noch Zeit *sing*.

Heute mal einen richtig faulen Sonntag mit meiner Kleinen verbracht. Bis halb elf mit ihr im Bett gekuschelt, danach beide im Gammellook auf der Couch rumgefläzt, Kinderfilme angeschaut. Zu faul zum Kochen gewesen, Kind wollte bei McDreck essen - okay, kurz was angezogen und dann los.

Gebastelt und gemalt, gelesen und Musik gehört - kein Palaver (bis jetzt, toitoitoi).

Und trotzdem bin ich froh, wenn sie gleich im Bett ist, dann kille ich den Rest meiner Weinflasche, kuschel mich nach dem Duschen unter meine Decke und genieße die letzten Stunden dieses faulen Sonntags.

Euch allen noch ein schönes Restwochenende!!!!!
Alltäglicher Wahnsinn

Meistens

finde ich das Alleinesein ja ganz angenehm ...
Alltäglicher Wahnsinn

Freitag, 16. Dezember 2005

... und damit auch jeder sieht

daß ich fast wieder ganz die Alte bin, heute mal wieder ein Stoßseufzer nach dem Motto:

Ich hätte mal wieder gerne wilden, geilen, hemmungslosen SEX!

Freiwillige vor ... *ggg*
Let's talk about Sex

Think positive ...

... denke ich mir seit gestern nachmittag und seitdem geht es auch wieder bergauf.

Mit meiner Kleinen habe ich gestern nachmittag angefangen, den künstlichen Weihnachtsbaum aufzubauen. Naja, eigentlich wollten wir den Baum gestern komplett fertig machen, doch ich habe den Zeitfaktor unterschätzt.

Herrlich so ein künstlicher Baum: er liegt in der Verpackung, zerteilt in vier Teile, und hat den Charme eines Klappschirmes. Das Prinzip ist ähnlich, man stecke alle Teile zusammen, klappe dann die Äste auf und fummele dann die einzelnen Zweige so auseinander, daß das Bäumchen möglichst echt ausschaut. Und das dauert ...

Währenddessen wurde ich die ganze Zeit beschallt von Banaroo - momentan DIE Lieblingsband meiner Tochter. Ich finds zum Kotzen ja gar nicht so übel, bin im Gegenteil froh, daß sie nicht die Vorliebe Ihrer Kindergartenfreunde für Ralf Zuckowski und Konsorten teilt - aber nach dem 400. mal Coming Home For Christmas konnte ich es doch nicht mehr hören und entwickelte bereits eine Allergie in Form von Zickigkeit, wenn meine Tochter sich dem CD-Player nur auf zwei Metern näherte ... Erbarmungslos fand sie jedoch immer wieder den Knopf zum Neustart.

Nachdem wir den Baum in die nötige Form gebracht haben, widmete ich mich der Beleuchtung. Nun habe ich ein Faible für viel Licht am Baum und deshalb friemelte ich dann auch eine 200er-Lichterkette durch die Äste. Als diese Fleißarbeit beendet war, war auch schon Bettzeit für meine Süße angesagt und erst nachdem ich ihr hoch und heilig versprochen habe, mit dem Schmücken des Baumes zu warten, bis sie heute nachmittag aus dem Kindergarten kommt, konnte ich sie dazu bewegen, in die Kiste zu springen.

Und so werde ich gleich schon einmal die roten Äpfel aus dem Keller hervorholen, ggf. abstauben, die Strohsterne aus der Tüte herausholen und entwirren - dann ist alles für heute nachmittag bereit. Dann lasse ich meine Tochter alleine den Baum schmücken, auch wenn ich weiß, daß das Ergebnis etwas gewöhnungsbedürftig ist: der Baum ist 180 cm, meine Tochter jedoch knapp 100 cm groß. Demnach wird nur die untere Hälfte mit Äpfeln und Strohsternen überladen sein, während oben nix hängt. Trotzdem werde ich andächtig vor dem geschmückten Baum verharren, meine Tochter wird stolz sein und erst wenn sie schon im Bett ist, nehme ich alles wieder ab und schmücke gleichmäßig neu - okay, nicht ganz fair, ich weiß ...

Gestern abend noch ein langes Telefonat mit meiner Mutter geführt. Sie merkte natürlich sofort, daß etwas nicht stimmte und ich habe ihr dann einfach alles mal gebeichtet. Entgegen meiner Befürchtungen hat sie die Nachricht von der Abtreibung ganz locker aufgenommen, ihr einziger Kommentar war, daß sie es wohl genauso gemacht hätte, ansonsten stände ich jetzt mit zwei Kindern da und wäre den Idioten noch lange nicht los. Geschimpft hat sie natürlich, daß ich nicht direkt mit ihr gesprochen habe, das hätte mir sicherlich gut getan und ich würde jetzt nicht so sehr daneben liegen. Womit sie wohl auch (wieder einmal) recht hat.

Mami, ich hab Dich lieb.
Alltäglicher Wahnsinn

Mein täglicher K(r)ampf

Es gibt im Leben nur eine Sünde, und die ist: den Mut zu verlieren. (Johannes Mario Simmel)



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Sehr interessante Seite!
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